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"Tor für Europa"
Eine Wanderausstellung
in Gdansk - Plauen - Jena - Marienborn - München - Magdeburg - Dresden ...

Gefördert durch:

Stiftung Aufarbeitung           

 

Neuer Standort im Herbst 2015:
Jena (2.9.-2.10.) und Marienborn (22. Oktober bis 18. Dezember 2015)

 

In einer Wanderausstellung wird anhand konkreter, persönlicher Geschichten die Fanszene der DDR im Kontext der europäischen Fußball-Begegnungen dargestellt. Sie zeigt, wie der Fußball in der Lebenswirklichkeit der DDR, die nur wenig Raum zur persönlichen Entfaltung und zum freien Austausch über die Grenzen hinweg bot, eine Möglichkeit schuf, internationale Begegnungen auf europäischer Ebene zu erleben und ein Bewusstsein von Europa zu entwickeln.

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Die Ausstellung „Tor für Europa“ gastiert vom 22. Oktober bis 18. Dezember 2015 in den Räumen Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn, An der Bundesautobahn 2, 39365 Marienborn. Öffnungszeiten Di-So 10-17 Uhr.

Am 3. November 2015 findet als Rahmenprogramm zur Ausstellung eine Lesung mit dem Berliner Journalisten Frank Willmann statt. Er liest um 17:00 Uhr aus seinem Buch „Stadionpartisanen – nachgeladen. Fußballfans und Hooligans in der DDR“.
Der Kurator der Ausstellung Dr. Thomas Schneider führt in die Thematik der Ausstellung ein.

Kontakt:
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
An der Bundesautobahn 2
39365 Marienborn
Tel: 039406-9209-0
Fax: 039406-92099
info-marienborn@stgs.sachsen-anhalt.de
www.stgs.sachsen-anhalt.de

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Bisherige Standorte der Ausstellung:
Danzig/Gdansk (2012)
Plauen (2014)

 

IMPRESSIONEN aus der Ausstellung
in Danzig/Gdansk (Anfang Juni 2012):

 

Die Wanderausstellung wendet sich an ein breites Publikum und vor allem an Jugendliche. Es wird dargestellt, wie durch eigene Reisen zu Spielen westeuropäischer und bundesrepublikanischer Vereine in Osteuropa und durch die Medien gewissermaßen über den Fußball die weite Welt in das eigene Wohnzimmer geholt und so das Weltbild und die Lebenswelt erweitert werden konnten. Es wird der Frage nachgegangen, ob der eigentlich unpolitische Fußballsport doch durchaus hochpolitisch war, indem er in der Enge der SED-Diktatur und ihrer geschlossenen Gesellschaft die Systemgrenzen sprengte und so den Eisernen Vorhang durchlässig machte. In der Ausstellung wird auch die Rolle der Solidarność und der Fans von Lechia Gdansk beim Sturz des kommunistischen Systems und damit ihr Beitrag zur Einigung Europas thematisiert.

 

Erste Station machte die Ausstellung in Danzig während der Fußball-Europameisterschaft 2012. Wir wählten Danzig als Eröffnungsort, nicht nur weil dort die DFB-Auswahl ihr Quartier bezog, dort auch zahlreiche deutsche Fans erwartet wurden, sondern insbesondere auch als ein Zeichen der Wertschätzung des historischen Beitrags der Oppositionsbewegung Soldidarność für den Sturz des Kommunismus und den Fall von Mauer und Eisernem Vorhang.

 

Die Ausstellung in Danzig ist in Zusammenarbeit mit unserem polnischen Partner in Danzig, dem Europäischen Zentrum Solidarność, entstanden.

 

        * Pressemitteilung Mai 2012*

        * Pressemitteilung 20. Juni 2012*

Projektleitung und Kontakt:
Jakob Weiß
Tel. 030 / 971 51 08
jakob.weiss@eva-verein.de

Fachliche Leitung
Dr. Thomas Schneider
Tel. 030 / 44 04 62 96
trschneider@gmx.de

Weitere geplante Ausstellungsorte:
- München (FC Bayern Erlebniswelt/Allianz Arena)
- Magdeburg
- Dresden

Projektpartner
     
*  Europäisches Zentrum Solidarność in Danzig
*  FC Bayern München
 

Förderung:
"Tor für Europa" wird gefördert aus Mitteln folgender Stiftungen/Institutionen:

         Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


                           DFB-Kulturstiftung Theo Zwanziger


       Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland - Danzig


                                Goethe-Institut Warschau

 

 

 

Projektleitung und -management
Jakob Weiß

Idee, Konzeption und Realisierung
Daniel Küchenmeister & Dr. Thomas Schneider

Zeitzeugenrecherche und -interviews
Frank Willmann

Transkriptionen
Gabriele Damtew

Bildrecherche
Knut Hildebrandt

Grafische Gestaltung
Kerstin John & Anna-Maria Roch
Kommunikationsdesign, Berlin

Herstellung
Frank Matthias
Villa Schmück Dich, Berlin

Technische Realisierung Multimedia-Stationen
Wieland Schultz
network-and-it, Berlin

Übersetzungen
Ewa Psuty, Wioletta Weiß, Jolanta Sobonska

Sprecher
Marta Kupiec und Maciej Szabatowski

Tonstudio
Hotmilkstudio (Berlin)

Website
Tanja Cummings