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SYNOPSIS

Jede Woche treffen sich regelmäßig, aus verschiedenen Regionen Europas stammende Überlebende der Shoah in München – im Café Zelig. Viele von ihnen tragen dramatische, traumatische Geschichten des Überlebens und des Verlusts von Verwandten und Freunden in sich. im Zelig werden sie sensibel und liebevoll betreut. Der Film begleitet einige von ihnen zurück in ihre Vergangenheit, in ihre alte Heimat, aus der sie entwurzelt wurden, in die Jahre der deutschen Nachkriegszeit, als sie wieder zurück ins Leben fanden – und in ihren heutigen Alltag. Ein Film über Traumaverarbeitung und eine der letzten Chancen, mit Holocaust-Überlebenden ins Gespräch zu kommen und ihnen Gelegenheit zu geben, Zeugnis abzulegen.

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AKTUELLER STAND - Juni 2019

März 2019: Recherchen & Vorbereitung für Dreharbeiten in München und Polen.
April 2019: Erste Dreharbeiten für DAS ZELIG haben in München begonnen.
Mai 2019: Dreharbeiten für DAS ZELIG beginnen an verschiedenen Orten in Polen abgeschlossen.
Momentan: Vorbereitung nächster Dreharbeiten in München und Polen.

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SZENENBEISPIEL

Diese Szenen entstanden bei einer ersten Recherche. Wenn Sie auf das Bild klicken, gelangen Sie zur Vimeo-Seite mit dem 3-minütigen Beispiel.

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UNSERE PARTNER

Weltfilm GmbH (Co-Produktion)

BKM (Bundesbeauftragte für Kultur und Medien/Filmförderung)

Rainer Bickelmann-Stiftung

Wolfgang Suwelack-Stiftung

Holger Koppe-Stiftung

EVZ - Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

Aktion Mensch

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UNSERE CROWDFUNDING-AKTION ENDETE am 28.1.2019

Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer auf

www.visionbakery.com/das-zelig

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EINIGE UNSERER PROTAGONISTEN

Johewet Rosendahl: Geboren 1943 in Sosnowitz (Polen). Als Johewet geboren wurde, war der Holocaust in vollem Gange. Als das Ghetto Sosnowitz liquidiert werden sollte, beschloss ihr Vater, vor der Deportation ins Ungewisse die kleine Johewet an die christlich polnischen Nachbarn zu geben...

Johewet Rosendahl mit ihrem Mann Gideon

Im Café Zelig.

Miriam Acoca-Pres leitet das Café Zelig und ist für das vielseitige kulturelle Programm und die psychosoziale Betreuung seiner Besucher verantwortlich.

Henry Rotmensch. Geboren 1925 in Bedzin. Mit großem Nachdruck sagt er heute, er habe niemals in eines der vielen DP-Lager Bayerns gehen wollen - „Ich hatte genug von Lagern, ich bin sofort nach München. Ich wollte leben. Mir etwas aufbauen, und München bot viele Möglichkeiten... Hunderte von Möglichkeiten. Was sollte ich in Amerika und warten und warten....“.

Natan Grossmann. Geboren 1927 in Zgierz (Polen). Mit Natan Grossmann besuchen wir z. B. das Münchener Krankenhaus, wo er Ende der 50er Jahre auf einer Station und in einem Saal neben ehemaligen Wehrmachtssoldaten lag, diese wie er wegen lebensbedrohlicher Erkrankungen und Schäden aufgrund von Erfrierungen. Die ehemaligen Soldaten der Wehrmacht hatten sich diese auf dem Russlandfeldzug zugezogen, Natan Grossmann als Kind und Heranwachsender im Ghetto Lodz/Litzmannstadt.

Ärzte in Israel hatten ihm geraten, zur Behandlung – zu seiner Rettung – nach Deutschland zu gehen, denn dort hätte die Medizin über die Jahre das weltweit größte Fachwissen gesammelt (durch die Abertausenden aus Russland zurückkehrenden Wehrmachtssoldaten). Grossmann machte sich gegen große innere Widerstände nach Deutschland auf, aber er hatte sich niemals vorgestellt, wochenlang einen Raum mit Soldaten teilen zu müssen, mit den „Bestien, die meine Mutter, meinen Vater, meinen Bruder und so viele anderer meiner Leute auf dem Gewissen haben“.

Doch tatsächlich schlug Grossmann, polnischer Jude, in München Wurzeln, wo er bis zum heutigen Tag lebt.

Einen anderen Zugang in die Welt der Traumata gibt uns Dr. Joram Ronel, klinisch-wissenschaftlicher Leiter des Café Zelig, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychoanalytiker, der das Zelig 2016 ins Leben gerufen hat.

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KONTAKT

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an Tanja Cummings (Regie & Co-Produktion)

cummings@eva-verein.de

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